Die Macht der Berührung
Jeder Mensch sehnt sich nach Körperkontakt. Die tröstende Umarmung einer Freundin, kollegiales Schulterklopfen, eine stützende Hand auf dem Rücken, das zärtliche Streicheln der Liebenden – Berührungen wirken als Lebenselixier.
Beginnend mit dem ersten Greifreflex im Baby-Alter möchten wir beinahe zwanghaft alles anfassen, ertasten, be-greifen: das geschmeidige Fell einer Katze, den weichen Samt, poliertes Holz, einen glänzenden Stein, die Hand des anderen.
Der Tastsinn trägt elementar zu unserem Wohlbefinden bei – angenehme und sanfte Berührungen entspannen, drosseln die Ausschüttung von Stresshormonen, dämpfen Schmerzen, stärken das Immunsystem, stabilisieren Puls und Blutdruck, sind Balsam für die Haut.
Unser Hunger nach Berührung lässt sich unter anderem durch sanfte Massagen stillen. Bei liebevoller Stimulation der Haut produziert der Körper Wohlfühlhormone. Diese glücksspendende Wirkung können Sie jeden Tag ganz einfach für sich nutzen – zum Beispiel bei der Körperpflege: Massieren Sie nach dem Duschen eine feuchtigkeitsspendende und rückfettende Lotion intensiv in die Haut. So verstärken Sie die entspannende Wirkung der Pflege noch und lassen gleichzeitig Ihrer Seele Streicheleinheiten zukommen; von beidem profitiert die Haut.