Spiegel der Seele

Die Haut – Schaufenster der Gefühle und direkter Draht zur Seele


Samtweich, rosig und streichelzart – schöne Haut berührt und will berührt werden. Denn sie ist weit mehr als bloße Hülle. Dieses höchst sensible Sinnesorgan empfängt nicht nur äußere Reize wie zärtliches Streicheln oder wohlige Wärme – es reagiert auch unmittelbar auf innere Erregung wie Schrecken, Scham und Freude. Nicht umsonst sprechen wir vom „Spiegel der Seele“. Gewissermaßen als Visitenkarte der Persönlichkeit zeigt die Haut, wie es um uns steht:

  • wir erröten vor Verlegenheit oder Wut,
  • wir erblassen vor Sorge oder Angst,
  • prickelnde Berührungen und wohlige Schauer erzeugen Gänsehaut,
  • rosig, straff und strahlend signalisiert die Haut: Mir geht’s gut.

Streicheln macht schön. Hirn und Haut sind nah verwandt, beide entwickeln sich im Embryo aus denselben Stammzellen. Deshalb äußern sich Emotionen, Affekte und Empfindungen auch über die Haut – sie trägt als Mantel des Körpers Gefühle zur Schau. Ihre Nervenbahnen sind aber keine Einbahnstraße: Die Haut nimmt umgekehrt ständig Fühlung mit ihrer Umwelt auf. Zahllose Sinneszellen spüren selbst die leiseste Berührung. Berührt – gerührt: Jede Umarmung, jedes Streicheln schmeichelt der Seele, schenkt uns Stärke, Selbstbewusstsein – und Schönheit.

Die Macht der BerührungSchönheit tut der Seele gutErröten wirkt sympathischGefühle machen Gänsehaut